Malstudio Paloma

Warum habe ich mein Malstudio nicht „Malschule Taube“ genannt?

Es soll keine Malschule im akademischen Sinne sein, wo Menschen in vielen mühsamen Stunden versuchen, proportional oder perspektivisch „richtige“ Zeichnungen oder Malereien anzulegen.

Da vergeht einem ja der Urlaubsspaß!

In den vergangenen zwei Jahren habe ich in verschiedenen Ateliers gearbeitet, um meine Acrylmalerei zu perfektionieren. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Dort die „Schule“: Alle arbeiten verbissen, wenn überhaupt wird verhalten gesprochen. Musik, wenn überhaupt, dann leise. Lachen, wenn überhaupt, dann gesittet. Da das muntere Atelier. Auch das heißt Malschule. Aber hier freut sich erst einmal jeder, dass man zusammen ist. Mancher hat irgendein Problem, das muss raus. Jemand hat eine alte Leinwand gebracht. Alle machen Vorschläge. Es wird auch mal laut gelacht, weil jemand fragt, wo die blaue Farbe ist, obwohl er sie in den Händen hält. Wer keine Lust hat oder keinen Plan, welches Bild er nun malen möchte, ob große oder kleine Leinwand, ob gegenständlich oder abstrakt, der holt sich erst mal einen ordentlichen Kaffee und schaut sich an, ob er bei den anderen irgendetwas für sich entdeckt. Wenn das auch nicht hilft, holt er sich den Ordner mit den vielen Vorschlägen, und spätestens dann fängt auch er an zu malen, weil ihn ein bestimmtes Bild total begeistert. Das ist die Atmosphäre, die ich liebe und in der für mich tausendmal mehr kreative und interessante Bilder entstehen als in der ersten geschilderten Schule.

Und immer wieder: locker bleiben
Zuviel Ehrgeiz verdirbt die Stimmung.
Kreativ sein heißt – loslassen

„Wir fangen die Sonne ein.“ Das ist mein Wahlspruch für das Malen in Alicante. Bei 300 Sonnentagen ist der Garten mit der überdachten Terrasse und den Bäumen“ der“ Platz zum Malen. Jeder Schüler hat seine eigene Staffelei und einen kleinen Tisch, um seine Farben neben sich zu haben. Wer schon eine Woche Urlaub hinter sich hat und eine Auszeit vom Sonnenbraten braucht, ist im Haus gut aufgehoben. Hier stehen das kleine Studio, die große Küche und das Wohnzimmer zur Verfügung. Zum Abkühlen geht’s zum Pool um die Ecke oder zum Chillen und Entspannen auf die grosse Sonnenterrasse mit Strohdach, Nespressomaschine und Eisbox mit kühlen Getränken, „all inclusive!“

Im „Alicante-Winter“ verbreiten Grill und Kamin eine gemütliche Atmosphäre, wenn der Abend kommt und es „abkühlt“. Fünf Sonnenstunden über Mittag bei ca. 20 ° sind aber im Winter die Regel.

Vielleicht möchten Sie auch 2 Stunden Malen – 2 Stunden am Strand verbringen – 2 Stunden Malen. Auch das ist möglich, unser Haus liegt ca. 500m Fußweg vom kilometerlangen Strand Muchavista entfernt.

Und keine Bange—man kann sich nicht blamieren. Jeder macht seine eigene Kunst. Man muss keinen Elefanten zeichnen können, um eine graue Farbfläche aufs Papier zu bringen. Ich verspreche Ihnen, dass Sie sogar nach einem einzigen Schnuppertag mit fröhlichem Gesicht und einem fertigen Bild unter dem Arm nach Hause gehen!

UND:   „Paloma“ heißt auf Spanisch „Taube“.